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Impressum - 16.12.2008

Eigenschaften-Quellen-Index (EQI)

EPR-Spektroskopie

EPR-Spektroskopie
Definition:

Spektroskopische Methode auf der Grundlage des magnetischen Zeeman-Effekts, die paramagnetische Verbindungen (Radikale oder Übergangsmetallkomplexe) mit ungepaarten Elektronen untersucht. Hierzu wird die zu untersuchende Probe einem Magnetfeld ausgesetzt, das eine Aufspaltung der Spinzustände der ungepaarten Elektronen bewirkt. Die Aufspaltung ist abhängig von der Grösse des magnetischen Feldes und berechnet sich zu:

ΔΕ = ms ge μB B0 = h ν

(mit ms = magnetische Spinquantenzahl des Elektrons ±½, ge = g- oder Landéfaktor des Elektrons, μB = Bohr'sches Magneton, B0 = Grösse des Magnetfelds, h = Planck'sches Wirkungsquantum, ν = Resonanzfrequenz)

Durch Einstrahlung von Mikrowellen mit derselben Energie (Resonanzfrequenz) erfolgt Absorption. Gemessen wird meist die erste Ableitung der Absorption bzgl. der Änderung des magnetischen Felds.

Definition (RÖMPP):Definition im RÖMPP Online (nur für Institutionen mit einer Nutzungslizenz)
Synonyme:Elektronenparamagnetische Resonanz-Spektroskopie
Elektronenspinresonanz-Spektroskopie
ESR-Spektroskopie
Übersetzung: ENEPR Spectroscopy
FRSpectroscopie RPE

Quellen

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